ALLES das, was der Berliner hundsgemeinhin «Natua» benennt — o du bildschönes Wort! —, alles das machte Frühling.

Von dieser Veranstaltung sich auszuschließen brachte nicht übers eiweiche Herz der Skribifax H. R.

Er streifte die Krachledernen über, hängte eine sinnige Ader ein, vergaß des Bleistifts nicht, nicht des Papieres und kehrte seinen vier trockenen Pfählen den gerundeten Rücken.

In einem Forste angelangt, der den ausschweifenden Titel «Das Rosental» führt, sog er den würzigen Knofelduft ein, kurbelte sein Hirn an, drückte auf die Ader und brachte zu Papier folgende

Abhandlung:

A IDer Sachse sagt nicht: Dies dürfte der Fall sein.
Der Sachse sagt: ’s werd schon meejlich sinn.
IIDer Sachse sagt nicht: Ich werde um 8 Uhr zuhause sein.
Der Sachse sagt: Um achte rum weer j heeme sinn.
B IDer Sachse sagt nicht: Sobald wir angelangt sind.
Der Sachse sagt: Wemmr da sinn.
IIDer Sachse sagt nicht: Die Eier sind teuer.
Der Sachse sagt: De Eier sinn deier.

Wenn Sachsen — echte Sachsen, ächte Sachsen, Kaffee-Sachsen, Gaffee-Sachsen, Kümmel-Sachsen — gebildet scheinen wollen und sich einer schriftdeutschen, reinen Aussprache befleißen, so scheitern sie gern an dem knifflichen «Sinn».

Dem Sachsen gelingen die gebüldeten Sätze:

«Die Eier sein deuer.»

«Wenn mir angegomm sein