Aber ich küsse sie heiss, leidenschaftlich.
Ich war unglücklich hinterher.
Ich sprach mit Mama. Wir haben die Hochzeit für bald festgesetzt. Es ist besser so, obgleich sie sehr jung ist.
„Weil Sie ein so guter, edeldenkender Mensch sind,“ sagte Mama, als sie einwilligte.
Bin ich gut? Ich will es sein.
Mein Weib soll die Liebe nie anders als [pg 66]heilig empfinden, ein Sakrament in sich, wo Himmel und Welt ineinanderfliessen. Nie die Scham! Um Gottes willen keine Scham!
Ich bin freundschaftlich gegen Fritz Rönne. Ich lade ihn ein. Er soll zur Jagdsaison bei uns Hirsche schiessen.
Er ist ein lieber, gescheiter, taktvoller Mensch.
Das Vertrauen ist der feste Anker der Liebe, an dem sie sicher ruht im tiefen Grunde.
Das ist das Schöne, das Adelige der Ehe, das sie unterscheidet von flüchtigen Verhältnissen, Feststimmungen der Leidenschaft, um die ich die seligen Götter nicht beneide.