Der Alte wies auf eine leere Truhe. »Leg – leg dich nur nieder!«
Der Dullhäubel wurde ungeduldig und schrie: »Ihr habt einen seltsamen Hausbrauch. Steht auf, Freundschaft! Kocht auf! Uns hungert. Und schlafen wollen wir nit.«
Da regten sich die Schläfer, sie hoben die wirrhaarigen Köpfe und sperrten tölpisch den Mund auf.
»Ist – ist der Sommer da, weil – weil der Star so hell pfigerzt?« lallte einer der Buben.
Die Muhme kroch aus dem Bett und schob einige Knorren ins Feuer, da wachte auch der Ofen auf und murmelte in sich hinein.
»Schlafen sie denn den ganzen Winter, Mutter?« staunte der Dullhäubel.
»Was sollen sie Schöneres tun, wenn das Dreschen vorbei ist und sie die andere Arbeit vollbracht haben?« antwortete die Sanna.
Die Muhme schob einen Topf auf die Platte und nickte. »Jetzt – jetzt ist die ruhsame Zeit.«
Die aufgeschossenen Burschen und die stämmigen Dirnen fletschten lachend die Zähne, stießen sich an und deuteten mit den Fingern auf den Dullhäubel.