„Ah was, Tante Chloë, schieb's wieder hinunter, und laß sie mit aufbleiben,“ sagte Master Georg mit Bestimmtheit, der rohen Maschine einen Stoß gebend.
Nachdem Tante Chloë auf diese Weise den Schein gewahrt hatte, schien sie höchlich erfreut, den Kasten wieder bei Seite schieben zu können, indem sie sagte: „Gut, vielleicht thut's ihnen gut!“
Nunmehr löste sich das Haus in eine Comite auf, um die Vorbereitungen und Vorrichtungen für die Betstunde zu berathschlagen.
„Wo nun Stühle her bekommen, ich weiß wahrlich nicht,“ sagte Tante Chloë.
Da die Betstunde seit längerer Zeit regelmäßig jede Woche bei Onkel Tom gehalten worden war, ohne Hülfe von mehr „Stühlen,“ so war einige Aussicht vorhanden, daß sich gegenwärtig vielleicht ein Ausweg finden lassen werde.
„Onkel Pete hat beide Beine von der alten Stuhl abgesungen – vorige Woche,“ bemerkte Mose.
„Du geh! weiß gewiß, Du hast sie abgebrochen, selbst,“ sagte Tante Chloë, „so einer von Deinen Streichen.“
„Aber er steht noch,“ sagte Mose, „wenn er nur an der Wand stehen bleibt.“
„Denn Onkel Pete muß nicht sitzen drin, denn er rückt immer, wenn er anfängt singen. Einen Abend er beinahe durch das ganze Zimmer gerückt,“ sagte Pete.
„Ho, denn lass' ihn sitzen drin,“ sagte Mose, „und denn er wird anfangen: ‚O Heilige und Sünder kommt –‘ und denn bricht er ein;“ – und Mose ahmte dabei den näselnden Ton des alten Mannes genau nach und wälzte sich zugleich an der Erde, um ein Bild der zu erwartenden Katastrophe zu geben.