„Was, lieber Mann?“

„Sie könnte wohl keins von Deinen Kleidern tragen, wenn Du einen Saum ausließest, oder so etwas? Sie scheint etwas größer zu sein als Du.“

Ein stilles Lächeln schimmerte über Mistreß Bird's Gesicht, während sie antwortete: „Wir wollen sehen.“

Nach einer neuen Pause brach Mr. Bird von Neuem hervor: „höre Frau!“

„Was denn nun?“

„Sieh, da ist der alte Mantel von Bombasin, den Du besonders aufhebst, um ihn über mich zu breiten, wenn ich mein Nachmittagsschläfchen mache, – den könntest Du ihr wohl geben, – sie braucht neue Kleidung.“

In diesem Augenblicke schaute Dinah in die Thür mit der Anzeige, daß die Frau erwacht sei, und Missis zu sehen wünsche.

Mr. und Mistreß Bird gingen nach der Küche, von ihren beiden ältesten Söhnen gefolgt, während die jüngere Brut vorher schon in ihre Betten sicher niedergelegt worden war.

Die Frau saß jetzt aufrecht auf dem Sitze am Feuer, unverwandt in die Gluth mit einem ruhigen, schmerzlichen Ausdrucke schauend, der von ihrer vorherigen, wilden Aufregung sehr verschieden war.

„Hast Du nach mir verlangt?“ sagte Mrs. Bird in sanften Tönen. „Ich hoffe, Du fühlst Dich jetzt wohler, arme Frau.“