[60] Vide II. Band, Seite 145.

[61] Auch auf der Insel Borneo sah ich so hohe und steile Ufer und zwar im Strome Barito.

[62] Vide Titelbild, Band I.

[63] Vide I. Band, Seite 77.

[64] Schon im Jahre 1633 haben die Dänen eine Factory in Atjeh errichtet.

[65] Die Insel (Pulu) Wè ist 162,62 ☐km gross und wird von ungefähr 1000 Seelen bewohnt, welche sich hauptsächlich mit Landbau, speciell mit der Cultur des Reises und Pfeffers beschäftigen. Die geologische Beschaffenheit dieser Insel ist noch nicht bekannt; es wird jedoch mitgetheilt, dass sich zwei Kraterseen mit Trinkwasser im Innern der Insel befinden, und dass Schwefel dort gefunden wird; vor drei Jahren gab die Regierung die Erlaubniss, diese Insel bergmännisch zu untersuchen; das Resultat dieser Untersuchung ist mir nicht bekannt.

Im Jahre 1884 kam Wè in den Besitz Hollands und erst im Jahre 1893 in die Verwaltung eines holländischen Beamten; im Jahre 1895 wurde im Freihafen von Sabang eine Kohlenstation errichtet, die im Jahre 1897 telegraphisch mit der Hauptstadt Kuta radja verbunden wurde, und im Jahre 1898 wurde von Surabaja ein trockenes Dock von 2800 Tons dahingebracht. Der Eingang in den Hafen ist 750 Meter breit, der Ankerplatz 1500 Meter lang und 900 Meter breit, und 25 Dampfer können ungehindert in diesem Hafen nebeneinander liegen. Der Boden des Hafens besteht aus Sand und Korallen.

[66] Kuta radja hatte im Jahre 1896 ohne Garnison 4799 Einwohner, worunter sich 158 Europäer, 2427 Chinesen, 1854 Eingeborne, 22 Araber und 338 „andere Fremde“ befanden.

[67] Das Quartiergeld wird auch in Indien je nach den herrschenden Ortsverhältnissen in verschiedene Classen eingetheilt; in Atjeh wurde die höchste Classe gerechnet.

[68] Die Atjeer nennen das Schloss ihrer Fürsten nicht Kraton (J.), sondern Dalam (A.).