[1] Aber nicht für junge Mädchen, welchen die Ethnographie nur in Fragmenten gelehrt werden darf.

[2] Der 2. Theil (Java) und der 3. Theil (Sumatra) werden voraussichtlich binnen Jahresfrist erscheinen können.

Der Verleger.

[3] Dr. Posewitz theilt jedoch mit, dass S. O. Borneo im Jahre 1888 eine Grösse von 361653 Quadrat-Km. mit 646772 Einwohnern hatte.

[4] Die Ueberströmung (bandjir) mit „salzigem = mâsin“ Wasser ist auf den flachen Küsten der Inseln des indischen Archipels eine so häufige Erscheinung, dass sie nur gezwungen zur Erklärung des Namens dieser Stadt gebraucht werden kann.

[5] Vide geologische Skizze von „Borneo“, Entdeckungsreisen u. s. w. von Dr. Th. Posewitz.

[6] Auch auf der Insel Sumatra wird von der Existenz der Schwanzmenschen gesprochen und beide Inseln — sind die Heimath des Orang Utang.

[7] Es wird aber auch von der Topographie des Ortes abhängen, welcher Theil des Jahres die „gesunde“ und welcher die „ungesunde“ Jahreszeit genannt werden müsse. Dies beweist Tjilatjap im Süden von Java. Während gewöhnlich die Regenzeit die „gesunde Jahreszeit“ von Java genannt wird, entstehen gerade in diesem Theile des Jahres in Tjilatjap jene fürchterlichen Fieberepidemien, welche ob ihrer In- und Extensität berüchtigt sind. Im Westen von Tjilatjap befinden sieh nämlich grosse Sümpfe, deren Miasmen gerade zur Zeit des Westmonsuns von dem Winde über Tjilatjap getragen werden.

[8] Er hatte ja, wie Jedermann in Holländisch-Indien, ein „guling“ (M), d. i. einen cylinderförmigen Polster von ungefähr 90 cm Länge und 50 cm Umfang, zwischen den Schenkeln, um bei der Seitenlage nicht durch die eigene Körperwärme belästigt zu werden.

[9] Aphthae tropicae ist ihr wissenschaftlicher Name.