„Halt!“ rief Buck. „Warten Sie noch! Sie hören das Auto, das ausfährt, um meinen Schwager abzuholen. Draußen ist jetzt alles beleuchtet.“

Er ging selbst zu dem jungen Menschen, er legte ihm die Hand auf die Schulter.

„Erst zwanzig, wie? Und einen festen Kopf, vorwiegend Willen. Mein Sohn möchte so sein. Durch meine Schuld ist er anders.“

Buck trat zurück und sagte prüfend:

„Man soll es versuchen. Ich hole Ihnen etwas, aus dem Zimmer meines Jungen. Er schläft im übernächsten Zimmer, ich bin sogar erstaunt, daß er nicht erwacht ist von Ihrem Schreien. Denn mehrmals haben Sie geschrien. Sein Schlaf ist doch gut,“ sagte der Vater zärtlich und ging leise in die Tiefe seiner Wohnung.

Mit einem Buch kam er zurück.

„Da nehmen Sie! Er ist nicht aufgewacht. Die Stunde der Verschwörer ist nun auch vorbei,“ sagte er und zeigte auf eine Uhr, die Eins schlug. „Gute Nacht.“

Er führte Balrich ins Freie. Man sah jetzt; aus den Räumen, die sie verlassen hatten, fiel Licht auf den Weg.

Vor der Pforte, auf der Landstraße, wendete Balrich sich; gerade erlosch das Licht, — und im Dunkeln suchte er nach der Villa seiner Wünsche, sein brennender Blick holte ihre Umrisse hervor, zwischen herausspringenden Flügeln den zurückweichenden Haupttrakt und davor die Terrasse. „Ich werde sie haben,“ fühlte er. „Die schwachen, verwöhnten Menschen dort innen ahnen gar nichts.“ Er griff an seine Brust, nach dem Brief. „Der, der so dumm war, ihn herzugeben, ahnt am wenigsten. Sie denken, alles muß bleiben, wie es ist. Wie viel stärker ist der Angreifer! Wie bedroht ist der, der etwas hat!“ Laut und stark sagte er:

„Ich werde dich haben, so wahr ich dich sehe!“