„Keine Dummheiten, Advokat!“
Und etwas weiterhin:
„Du glaubst also noch immer, daß ich mit dem Baron —? Trotz allem glaubst dus, was ich dir gesagt und was ich für dich getan habe? O ich Unglückliche!“
Die Zeit der galanten Beschönigungen schien dem Advokaten in dieser kritischen Lage vorbei.
„Versteht sich! Da ich es selbst gesehen habe!“ sagte er.
Aber sein stärkster Beweis war, daß Italia sich ihm ergeben hatte. Er war überzeugt, daß er sie nicht bekommen haben würde, hätte sie nicht mit dem Baron den Anfang gemacht.
„Du lügst!“ — und sie ward bleich, mit einer Art zorniger Begeisterung, weil man ihr, der schon so vieles vorzuwerfen war, endlich einmal etwas Falsches zuschob. „Was hast du gesehen?“
„Was Teufel! Er kam in aller Frühe aus dem Gasthaus, und der Wirt wußte, warum.“
„Nein, er wußte es nicht; aber ich, ich will es dir sagen. Von der Frau des Wirtes kam der Baron! Denn der Geist ihres Vaters, der ihr erschienen ist, war der Baron Torroni: ich bin zu gütig, daß ich es nicht allen erzählt habe.“
Der Advokat murmelte: