„Nur voran, Orlando! Ich bleibe hinter dir.“

Und sie stiegen langsam ins Dunkel.

Der Tabakhändler rief plötzlich:

„Wo ist Olindo?“

Er blieb stehen; die Familien Polli und Giocondi stauten sich in der Treppengasse.

„Wirst du denn niemals auf deinen Sohn achten, Klothilde?“

Der alte Giocondi machte, den Kopf zurückwerfend: „Eh!“ — und seine Töchter sahen sich, die Münder herabgezogen, an: auch sie wußten wohl, was aus einem jungen Manne ward, der zu solcher Stunde abhanden kam.

„Wehe ihm, wenn er heimkommt!“ schloß Polli.

Olindo hörte es hinter dem Vorsprung des Hauses Belotti, und er zitterte. Dennoch war er, kaum daß die Seinen um die Ecke bogen, in vier Sätzen wieder oben und drang ins Theater. Gerade hüpfte hinter der erloschenen Rampe der Barbier Nonoggi umher, verrenkte das Gesicht und knickte unvermittelt in zwei Teile.

„Wie der Cavaliere! Bravo Nonoggi!“ riefen die Freunde hinauf aus einem Winkel vorn im halbdunklen Saal und aus dem Dunst, den die Stadt hinterlassen hatte.