„Buffone!“ keifte drüben sein Bruder. „Seht ihr nicht, daß er euch zum besten hält?“
Die Weiber heulten auf; der Wirt „zu den Verlobten“ schrie:
„Aber im Munizipium will er keinen Sozialisten.“
„Hören Sie nicht auf die Verleumder!“ rief der Advokat in der Fistel, und seine aufgereckten Arme bebten. „Ich bin der Freund des Volkes, der Advokat Belotti, der die Anlage des Elektrizitätswerkes bewirkt hat und die Aufführung der ‚Armen Tonietta‘, die euch so sehr gefallen hat; denn ich kenne euch, wie ihr mich, wir sind Freunde. Ihr beiden —“
„— euch habe ich bei einer edlen Tat beobachtet, bei einer hochherzigen Tat. Jener arme Bucklige, ihr wißt, den Schändliche mißhandelt hatten —: ah! Freunde, wir verstehen uns im Namen der Menschlichkeit.“
Der Advokat hatte die Augen voll Tränen. Die beiden jungen Leute mit großen Hüten und bunten Halstüchern schlugen in seine Hände. Er schüttelte die ihren.
„Sagt euren Genossen, daß ich sie überall verteidigen werde und daß eure Feinde die meinen sind. Seht jene dort: sie wollen das Theater schließen, wo ihr eure edelsten Genüsse sucht. Seht jene dort: sie werden euch, sobald sie zur Macht kommen, die Arbeit nehmen und die Stadt an die Priester ausliefern. Hat darum das Volk für die Freiheit geblutet? Nieder die Priester!“
Die Herren hinter ihm wiederholten:
„Nieder die Priester!“