Der Kaufmann legte seine dürre Hand inständig auf den Arm des jungen Mannes.
„Welche Absichten hat Don Taddeo? Wird er das Volk gegen uns schicken?“
„Man hat ihn schwer beleidigt“; — und Savezzo hob unheilvoll die Schultern. Der Kaufmann bäumte sich wimmernd.
„Nur der Advokat hat ihn beleidigt. Mag er empfangen, was er verdient. Wie, Ihr Herren? Wir werden uns, da das Wohl der Stadt es verlangt, lossagen von ihm, wir werden ihn ausliefern.“
Der Apotheker Acquistapace schlug auf den Tisch.
„Wir alle haben den Prozeß geführt, und wenn die Gerichte uns unrecht geben, will es heißen, daß sie an die Priester verkauft sind.“
„Tatsächlich“, äußerte Polli, „weiß alle Welt, daß der Eimer der Stadt gehört, die ihn erobert hat.“
„Noch dazu mit Hilfe der Götter“, setzte der Herr Giocondi hinzu.
Der Gemeindesekretär betrachtete sie mit spöttischen Augen.
„Man sieht, daß die Herren das Gesetz nicht kennen. Das Gericht der ersten Instanz hat erwogen, daß die Kirche, die ihn Jahrhunderte hindurch verwaltet hat, durch die so lange getragene Verantwortung für das ruhmreiche Erinnerungsstück gewisse Rechte auf den Eimer erworben habe . . .“