Der Advokat brach ab, denn draußen gingen Stimmen durcheinander.
„Der Brand ist gelegt, sage ich euch . . . Der Wirt ist ein Schuft . . . Unter der hölzernen Treppe zum Balkon ist das Feuer gelegt. Masetti hatte es schon längst bemerkt. Man hat ihm gedroht, damit er nichts sage. Man will schweigen, weil hochgestellte Personen kompromittiert sind . . . Ah! Das Volk soll belogen werden!“
Malandrini schluchzte.
„Denn alle meine Wertpapiere waren in ihr wollenes Unterhemd genäht. Nirgends sonst wollte ich sie aufbewahren. Eine Frau, nicht wahr, ist das sicherste, was ein Mann hat: sicherer als ein eiserner Schrank. Was soll man noch glauben!“
Der Advokat setzte an, aber über allem Wirrsal von Lauten schrie draußen der Herr Giocondi:
„Ah! Malandrini, Brigant, der du bist, darum also hast du dich versichern lassen und noch keine Prämie gezahlt! Aber zeige dich nur, und du endest schlimm! Wo bist du? Malandrini! Er ist geflohen, der Brandstifter!“
Der Wirt richtete sich auf.
„Wie? Er spricht von mir?“
„Lassen wir sie schwatzen“, sagte der Advokat bitter. „Es ist das Volk.“
„Was denn, der Wirt!“ sagte jemand. „Ganz andere Leute sind verdächtig.“