„Wie, nur den Baron? Und wird auch der Advokat nicht etwa nur mit ihr geprahlt haben?“

„Die Komödiantin ist ein ehrbares Mädchen!“

„Wie die Männer uns verleumden!“ rief Mama Paradisi.

„Wir Mädchen sind recht sehr zu beklagen,“ bemerkten Felicetta und Pomponia. „Die Komödiantin, wir haben es immer gesagt, ist so ehrbar wie wir.“

„Wer will noch behaupten,“ sagte mit sanftem Nachdruck Frau Zampieri, „daß sie ihm etwas gewährt habe, was nicht erlaubt ist?“

„Wer will es behaupten?“ wiederholte die Menge drohend.

Die Herren Polli, Giocondi und Cantinelli sahen einander nachdenklich an und schwiegen.

„Sie hat es verdient, von einem Heiligen aus dem Feuer gerettet zu werden!“ rief Frau Nonoggi.

„Wo hat sie sich versteckt? Wenn wir sie finden, wollen wir sie belohnen.“

„Da ist sie!“ — und die Mägde Fania und Nanà zogen sie aus der Laube, wo der junge Severino Salvatori sie mit seinem Mantel bedeckt hatte. Die Menge lobte ihn dafür. Italia, rot und wirr, wie sie war, ward von ihr geherzt.