„Wie? Sie, Camuzzi, wollen die Evangelina leugnen?“

„Noch niemand“, — und der Kaufmann schnellte den Finger gegen den Sekretär, „hat es je gewagt, auch Sie nicht; und es wird Ihnen Unglück bringen!“

Camuzzi hielt still und blinzelte nur; um ihn her stürmte es.

„Sie werden sehen, ob wir den Advokaten seinem Verderben preisgeben! Wer sein Freund ist und nicht der des Herrn Savezzo, muß fallen. Hüten Sie sich, Herr Camuzzi!“

Der Gemeindesekretär wehrte ab.

„Von alledem wird nichts geschehen. Geht, ich kenne die Stadt; und ich glaube nicht, daß irgend etwas geschieht.“

Da rief in den Lärm der Gevatter Achille:

„Der Herr Giocondi! Seht ihr nicht, daß er wieder da ist?“

Alle fuhren herum, jeder mit seiner halb hinausgeworfenen Geste. Da der Herr Giocondi mit umständlichem Ächzen Platz nahm:

„Nun, was sagt Don Taddeo?“