„Wenn man es wüßte!“ sagte der Leutnant. „Für die bewaffnete Macht ist es schwierig zu handeln, bevor wir den Ausgang kennen.“
Der Kaufmann Mancafede wimmerte in sich hinein.
„Ich habe genug davon. Ich schließe mich ein und lasse sie die Stadt verbrennen oder beschießen, wie sie wollen.“
„Auf jeden Fall scheint es, —“ und Polli kratzte sich den Kopf, „daß wir uns übereilt haben. Der Savezzo ist vielleicht nur ein Prahlhans.“
Der Gemeindesekretär betrachtete lächelnd seine Fingernägel.
„Habe ich euch nicht vorausgesagt, daß nichts geschehen werde? Jetzt schlage ich den Herren vor, in den Dom zu gehen. Denn das einzige Sichere ist schließlich die Religion.“
„Tatsächlich“, erklärte der Gevatter Achille, „wird es das Klügste sein, sich dort aufzuhalten, wo alle sind.“
Polli schlug vor:
„Wir werden uns nicht gerade so hinstellen, daß alle uns sehen, und wenn Don Taddeo siegt, sind wir dennoch dagewesen.“
„Auch verlangt der Sicherheitsdienst meine Gegenwart“, schloß der Leutnant, und man brach auf. Der Apotheker wollte sich davonmachen, um den Advokaten vom Umschwung der Dinge zu unterrichten; alle mußten ihn festhalten.