„Mut, Cavaliere! Ich gehe und versuche, ihn zu besänftigen . . . Ah! er ist fort. Wo war er denn? Aber Sie sind nun gewarnt.“

Der Kaufmann Mancafede stürzte hinter Acquistapace und Polli drein.

„Ihr werdet nicht ohne mich gehen! Bin ich nicht der treueste Parteigänger des Advokaten, der keinen Augenblick an ihm gezweifelt hat?“

Auch der Herr Giocondi wackelte herbei.

„Und ich? Denn, man muß gerecht sein, ohne meine Verhandlungen mit Don Taddeo wäre der Advokat niemals wieder an die Oberfläche gelangt.“

Sie erklärten ihm, seine diplomatischen Talente seien im Augenblick nötiger auf dem Platz, um das Volk in seiner guten Gesinnung zu erhalten.

Vor der Treppengasse warf sich ihnen noch einmal der Savezzo in den Weg. Er schlug blindlings sich selbst mit den Fäusten, und wie er sprechen wollte, spritzte es.

„Feiglinge! Elende Feiglinge!“ heulte er. „Doppelte Verräter, die abfallen in der Gefahr und, wenn sichs wendet, wieder herbeikriechen. Ich: ah! ich gehe unter. Aber ich gehe unter, indem ich euch verachte.“

Mit einem Schlag auf seine Brust, daß sie dröhnte, machte er kehrt.

Sie stiegen schweigend . . . Der Kaufmann wandte sich zum Apotheker: