„Das nicht; aber ich bin nicht von gestern . . . Den Arnold, sage ich dir offen, kann ich nicht ausstehen. Er ist mir gradezu widerwärtig — und auch unheimlich. Aber du wirst die Menschen wohl besser kennen. Du hast’s gut: kannst hingehen, wohin du magst, kannst alles vergleichen und dir die Menschen aussuchen . . . Ich möchte dich wohl etwas fragen, aber du darfst es nicht übel nehmen.“
„Sag’s nur!“
Tini paffte und sah an Lola vorbei.
„An was erkennt man’s eigentlich, wenn man sich verliebt hat?“
„Das ist aber wirklich eine Frage!“
„Siehst du, nun nimmst du’s übel!“
„Durchaus nicht. Aber darüber . . . denkt man wohl überhaupt nicht nach . . . Ich sollte meinen: wenn man das Gefühl hat, daß man jemand nicht mehr entbehren kann.“
„Aber in Wirklichkeit kann man doch jeden entbehren!“
„Mag sein. Oder vielleicht doch nicht?“
„Ich habe keinen nötig, keiner braucht sich was einzubilden . . . Warum sollte man überhaupt jemanden nicht entbehren können?“