„Mir auch. Ich dachte sogar, wenn wir ankämen, würde er schon da sein. Du würdest dafür gesorgt haben.“
Lola starrte Mai an. Da hatte sie die ganze Zeit gelegen, hatte Lola gewähren lassen und sich ihr Teil gedacht!
„Dann haben wir wohl Verstecken miteinander gespielt?“ fragte sie. Mai erwiderte:
„Komm her, ich will dich umarmen.“
Aber während der Liebkosungen errötete Lola. Sie ging hinaus. „O, sie hat sich gehütet, zu fragen, ob ich ihn liebe!“
Bei seiner Ankunft waren sie am Bahnhof. Lola dachte: „Das erstemal, daß Mai sich angezogen hat.“ Er begrüßte Lola zuerst mit den Augen und Mai zuerst mit der Hand. Lola achtete peinlich darauf. Keine Einzelheit seines Verhaltens gegen sie und Mai entging ihr. Den Champagner bestellte er, nachdem Lola ihn abgelehnt und Mai ihn angenommen hatte. Lola trank keinen Tropfen. Er wünschte noch in Mantua zu bleiben.
„Wir haben es genossen,“ erklärte Lola. Mai war’s recht.
„Wunder romantischer Versunkenheit werde ich Ihnen zeigen,“ verhieß er.
„Wir bekommen noch das Fieber,“ meinte Lola; und Mai:
„Bisher hast du dich gar nicht gefürchtet und warst immer unterwegs.“