„Und sonst? Wer hat dein Geld bekommen?“

Er umfaßte sie, mit Armen und Knien, ruhig und fest, küßte sie, wo es ihm beliebte, und lachte in ihre zornigen Augen, die ihren Mund und sein süßes Lächeln verleugneten.

„Wie dies Kind neugierig ist!“

„Ich bin kein Kind; ich möchte deine Freundin sein.“

„Glücklicherweise eine Freundin, die kein Glied rühren kann.“

„Ich muß wissen, wie du gelebt hast. Bin ich denn eine Fremde? Bin ich eine Untergebene?“

Sie sah gespannt hin: sein Lachen ward zusehends zu einem stummen Feixen der Verachtung, — das sie begriff. „Ich habe dich gehabt,“ sagte es. „Worauf pochst du noch? Was kannst du noch?“

Sie war dunkelrot, und ihr lockendes Lächeln zitterte, aus Verstörtheit, noch immer um die entblößten Zähne. Er küßte sie darauf und ließ sie los. Sie floh in den Kaminwinkel.

„Sie beleidigen mich! Sie verhöhnen mich!“

Sie stand vorgebeugt zum Kampf, das Gesicht verzerrt von Wut. Er verschränkte die Arme.