Aber er kam nicht. Lola hatte den Kopf im Nacken. Langsam:

„Ich bin nicht deine Gefangene. Ich kann sterben.“

Sie sah auf ihn nieder, der sich ohnmächtig abarbeitete.

„Und ihm, den ich liebe, verdanke ich meine Rettung. Du hast mich gemein und elend gemacht, weißt du das nicht? Ich war deine schmutzige Magd: er aber hat mich gereinigt und zu seiner Gefährtin erhoben. Das darfst du wissen: ich bin rein!“

Er keuchte:

„Wer ist es? Ich werde ihn töten!“

„Du wirst ihn nie sehen. Auch ich sehe ihn nie.“

Er starrte sie an. Plötzlich sich abspannend, verachtungsvoll:

„Du bist wahnsinnig, das ist alles. Ich habe die Pflicht, dich da herunter zu holen.“

Und er machte einen besonnenen Schritt. Aber sie hing am Fensterkreuz, schon halb draußen. Ihr Blick war irr und wild.