Sie sanken, die Augen geschlossen, gegen einander.
Lola schob ihn sanft zurück.
„Laß, ich habe meine Kraft wieder. Du wirst siegen!“
„Deine Augen entzünden so meinen Geist und mein Blut, daß ich alles glaube, allem vertraue.“
„Du wirst siegen, weil er gerichtet ist. Er hat es gefühlt: hätte er mich sonst gehen lassen?“
„Welch Leben, Lola! Wir sind gemeinsam wiedergeboren.“
Sie reckte sich, breitete die Arme aus. Den Kopf im Nacken:
„Nimm mich! Ich bin frei . . . Nein: warte! Du bist zu stürmisch: ganz Held. Ich bewundere dich; auch das habe ich von dir gewollt. Aber ich will auch das andere nicht verlieren, das du warst.“
Er kniete hin. Sie lehnte auf seinem Kopf ihre Hände aneinander und beugte sich sanft, bis ihr Mund seine Stirn traf. Mit kleiner, süßer Traumstimme redete sie.
„So bleibe noch! Ich sehe über dich hinweg in das Dunkel, das heranschwillt. Die Steige waren blau und sind nun schwarz. Das Leuchten der Gartengötter ist vergangen, zugleich mit den Vogelstimmen. Das Leben ist tief, fühlst du’s? Ich höre Schattenfüße auf dem Rasen. Ein letzter Strahl biegt sich um deinen Kopf. Du gehst nun und kämpfst um mich. So brauche ich dich; denn ich bin nur eine Frau. Dann kehrt mein Held heim zu mir, legt seine Stirn in meine Hände und ist sanft und mein Gefährte. So brauche ich dich; denn ich bin nur eine Frau . . . Wirst du Geduld mit mir haben, Lieber?“