Da Silva hörte sie, ans Klavier gelehnt und die Stirn in Falten, bis zu Ende an. Er ließ sie näherkommen und sich wenden.
„Es ist ziemlich in Ordnung.“
Er warf noch die von Verachtung schweren Worte hin:
„Bis auf die Krawatte natürlich.“
„Also binden Sie sie mir!“
Er machte sich daran.
„Halten Sie’s so für besser gelungen?“
„Nein, von vorn kann ich’s nicht. Ich kann’s nur, wenn ich die Krawatte grade so halte wie bei mir selbst. So also, wenn Sie gestatten.“
Er trat hinter sie und schob die Arme über ihre Schultern. Seine Arme berührten sie kaum, und doch war sie darin eingeschlossen und spürte einen angstvollen Kitzel. Sie mußte auf seine weißen, starken Hände hinabsehen, die gleich unter ihrem Kinn sich bewegten. Wie er den Knoten anzog, streifte seine Wange ihre Schläfe.
„Rascher!“ verlangte sie, zwischen den Zähnen.