Graf Otto. Schweig, alter, grauer Tor! Wir sind nicht da, Dir die verrückten Sinnen einzurenken. Vehmhäscher, an dein Amt! Blend ihm die Augen, Und führ ihn wieder auf das Feld hinaus.

Theobald. Was! Auf das Feld? Mich hilflos greisen Alten? Und dies mein einzig liebes Kind,—?

Graf Otto. Herr Graf, Das überläßt die Vehme Euch! Ihr zeigtet Von der Gewalt, die Ihr hier übt, so manche Besondre Probe uns; laßt uns noch eine, Die größeste, bevor wir scheiden, sehn, Und gebt sie ihrem alten Vater wieder.

Der Graf vom Strahl. Ihr Herren, was ich tun kann, soll geschehn.
—Jungfrau!

Käthchen. Mein hoher Herr!

Der Graf vom Strahl. Du liebst mich?

Käthchen. Herzlich!

Der Graf vom Strahl. So tu mir was zu Lieb.

Käthchen. Was willst du? Sprich.

Der Graf vom Strahl. Verfolg mich nicht. Geh nach Heilbronn zurück.
—Willst du das tun?