Antw. An Geld und Gut, trieben Handel und Wandel damit, daß ihnen der Schweiß ordentlich des Mitleidens würdig von der Stirn triefte, und meinten ein ruhiges, gemächliches und sorgenfreies Leben sei Alles, was sich in der Welt erringen ließe.
Fr. Warum also mag das Elend wohl, das in der Zeit ist, über sie gekommen, ihre Hütten zerstört und ihre Felder verheeret worden sein?
Antw. Um ihnen diese Güter völlig verächtlich zu machen, und sie anzuregen nach den höhern und höchsten, die Gott den Menschen beschert hat, hinanzustreben.
Fr. Und welches sind die höchsten Güter der Menschen?
Antw. Gott, Vaterland, Kaiser, Freyheit, Liebe und Treue, Schönheit, Wissenschafft und Kunst.
Neuntes Kapitel.
Eine Nebenfrage.
Fr. Sage mir, mein Sohn, wohin kommt der, welcher liebt? In den Himmel oder in die Hölle?
Fr. Und der, welcher haßt?
Antw. In die Hölle.