Der Hauptmann.
Odyß? Und Diomed auch? O ihr Götter!
—Wie weit noch in dem Feld ist er zurück?
Der Doloper.
Kaum einen Steinwurf, Hauptmann! Sein Gespann
Fliegt auf die Höhen am Skamandros schon,
Wo sich das Heer raschhin am Rande ordnet.
Die Reih'n schon wettert er entlang—
Stimmen. (aus der Ferne) Heil dir!
Der Doloper.
Sie rufen, die Argiver, ihm—
Stimmen. Heil dir!
Achill! Heil dir, Pelide! Göttersohn!
Heil dir! Heil dir! Heil dir!
Der Doloper. Er hemmt den Lauf!
Vor den versammelten Argiverfürsten
Hemmt er den Lauf! Odysseus naht sich ihm!
Vom Sitz springt er, der Staubbedeckte, nieder!
Die Zügel giebt er weg! Er wendet sich!
Er nimmt den Helm ab, der sein Haupt beschwert!
Und alle Könige umringen ihn!
Die Griechen reißen ihn, die jauchzenden,
Um seine Knie wimmelnd, mit sich fort:
Indeß Automedon die Rosse schrittweis,
Die dampfenden, an seiner Seite führt!
Hier wälzt der ganze Jubelzug sich schon
Auf uns heran! Heil dir! du Göttlicher!
O seht doch her, seht her—Da ist er schon!
Vierter Auftritt.
Achilles (ihm folgen) Odysseus, Diomedes, Antilochus, Automedon (mit der Quadriga ihm zur Seite) das Heer der Griechen.
Odysseus.
Sei mir, Äginerheld, aus heißer Brust
Gegrüßt! Du Sieger auch noch in der Flucht!
Beim Jupiter! Wenn hinter deinem Rücken,
Durch deines Geistes Obmacht über ihren,
In Staub die Feindinn stürzt, was wird gescheh'n,
Wenn's dir gelingt, du Göttlicher, sie einst
Von Angesicht zu Angesicht zu fassen.
Achilles. (er hält den Helm in der Hand und wischt sich den
Schweiß von der Stirn, Zwei Griechen ergreifen, ihm unbewußt,
Einen seiner Arme, der verwundet ist, und verbinden ihn)
Was ist? Was giebt's?