Der Prinz von Homburg. Ich—war in der Kapelle,
Die aus des Dörfchens stillen Büschen blinkte.
Man läutete, da wir vorüberzogen,
Zur Andacht eben ein, da trieb michs an,
Am Altar auch mich betend hinzuwerfen.

Obrist Kottwitz.
Ein frommer junger Herr, das muß ich sagen!
Das Werk, glaubt mir, das mit Gebet beginnt,
Das wird mit Heil und Ruhm und Sieg sich krönen!

Der Prinz von Homburg.
Was ich dir sagen wollte, Heinrich—

(Er führt den Grafen ein wenig vor.)

Was wars schon, was der Dörfling, mich betreffend,
Bei der Parol' hat gestern vorgebracht?

Hohenzollern.
—Du warst zerstreut. Ich hab es wohl gesehn.

Der Prinz von Homburg.
Zerstreut—geteilt; ich weiß nicht, was mir fehlte,
Diktieren in die Feder macht mich irr.—

Hohenzollern.
—Zum Glück nicht diesmal eben viel für dich.
Der Truchß und Hennings, die das Fußvolk führen,
Die sind zum Angriff auf den Feind bestimmt,
Und dir ist aufgegeben, hier zu halten
Im Tal, schlagfertig mit der Reuterei,
Bis man zum Angriff den Befehl dir schickt.

Der Prinz von Homburg (nach einer Pause, in der er vor sich niedergeträumt). —Ein wunderlicher Vorfall!

Hohenzollern. Welcher, Lieber?