Der Prinz von Homburg (wendet sich).
—He, Wache!

Reuter (im Hintergrunde).
Hier!

Der Prinz von Homburg. Ruft euren Offizier! (Er nimmt eilig einen Mantel um von der Wand, setzt einen Federhut auf, der auf dem Tisch liegt.)

Hohenzollern (indem er ihm behülflich ist).
Der Schritt kann, klug gewandt, dir Rettung bringen.
—Denn kann der Kurfürst nur mit König Karl,
Um den bewußten Preis, den Frieden schließen,
So sollst du sehn, sein Herz versöhnt sich dir,
Und gleich, in wenig Stunden, bist du frei.

Zweiter Auftritt

Der Offizier tritt auf.—Die Vorigen.

Der Prinz von Homburg (zu dem Offizier).
Stranz, übergeben bin ich deiner Wache!
Erlaub, in einem dringenden Geschäft,
Daß ich auf eine Stunde mich entferne.

Der Offizier.
Mein Prinz, mir übergeben bist du nicht.
Die Order, die man mir erteilt hat, lautet,
Dich gehn zu lassen frei, wohin du willst.

Der Prinz von Homburg.
Seltsam!—So bin ich kein Gefangener?

Der Offizier.
Vergib!—Dein Wort ist eine Fessel auch.