„Es ist alles vorbei,“ sprach er leise zu dem Maskierten. „Sie brechen den Schrank auf, da werden sie unsere fürchterlichen Waffen finden. Dann greifen sie uns an und dann werden wir ohne Gnade vernichtet.“

„Zuletzt werden wir uns sichern,“ erwiderte Kapitän Mors. „Auch die anderen eisernen Türen sind verschließbar. Da werden wir den Empörern das Vordringen unmöglich machen.“

Terror seufzte leise, denn er hatte wenig Hoffnung, er meinte wohl, dies Abenteuer würde das letzte des Kapitän Mors sein, und der berühmte Luftpirat mit seinen Anhängern ein schmähliches Ende finden.

Die Meuterer besaßen jetzt die Waffen und an dem Jubelgeheul, welches Wilkes und Penn ausstießen, erkannte man, daß die beiden geschickten Männer wohl wußten, welche fürchterlich tödlichen Waffen sie in die Hände bekommen hatten.

Sie wußten das schon von der Insel her, dort hatte man öfters von den elektrischen Revolvern gesprochen. Sie wußten, daß diese fürchterlichen Geschosse alles zerstörten. Sie konnten damit sogar die eisernen Türen sprengen.

Alle diese Gedanken stürmten auf Terror ein, sodaß er ganz nach der sonderbaren Maschine zu fragen vergaß, von der die Meuterer vorhin gesprochen hatten.

Kapitän Mors zeigte jetzt eine Tollkühnheit sondergleichen.

Er schlich sich noch einmal nach dem Maschinenraum hinüber, obwohl ihn Terror dringend zurückzuhalten suchte. Er lauschte noch einmal auf das Stimmengewirr, welches er da drinnen hörte.

Dann kehrte er zurück, nachdem er die eine Verbindungstür hinter sich geschlossen hatte.

„Es wird wenig nützen, Kapitän,“ meinte Terror betrübt, „wenn die Kanaillen die elektrischen Geschosse gegen die Tür senden, wird sie zunächst aufspringen.“