Mors schien die Gefahren, die der Weltenraum barg, diesmal gar nicht zu beachten. Er kümmerte sich nicht einmal darum, daß er bei dieser Gelegenheit eine Meteorsteinzone streifte.
Terror war gewiß ein Mann von Eisen, aber ihm grauste beinahe, als er sah, mit welcher Rücksichtslosigkeit Mors diesmal das Fahrzeug handhabte.
Bei einem Zusammenstoß wäre das Weltenfahrzeug in Atome zermalmt worden, aber Mors pochte auf sein Glück, welches ihm schon so oft in den gefährlichsten Tagen seines Lebens beigestanden.
Er trotzte den Gefahren, er steigerte die Schnelligkeit des „Meteor“ bis ins Unglaublichste.
Selbst der Professor beobachtete manchmal kopfschüttelnd die Instrumente, welche die Schnelligkeit des Fahrzeuges anzeigten.
„Kapitän,“ sprach er zu dem Luftpiraten. „Wir fahren mit einer geradezu entsetzlichen Geschwindigkeit. Stoßen wir bei dieser Gelegenheit mit einem Weltkörper zusammen, so werden von unserem „Meteor“ nicht einmal Atome übrig bleiben.“
„So ist es,“ versetzte Mors. „Aber es handelt sich hier um das Geschick von Hunderten von Millionen Menschenleben. Ich habe das Schicksal herausgefordert und das Schicksal soll entscheiden. Sterben wir, so geschieht es im Interesse der Menschheit und dann hat es das ewige Geschick so gewollt. Erreichen wir die Unholde und vernichten wir sie, so haben wir eine gute Tat begangen, und die ganze Welt muß uns dankbar sein. Vorwärts!“
Die eiserne Energie des Luftpiraten teilte sich der Mannschaft mit, und da war nicht einer, der Zaghaftigkeit zeigte. Der Professor aber begab sich alle halben Stunden an seine Instrumente, um damit die Tiefen des Himmelsraumes zu durchsuchen.
Er war ein äußerst geübter Beobachter, aber bis jetzt sah er vergeblich nach den drei geheimnisvollen Weltenfahrzeugen aus, sie mußten noch immer einen großen Vorsprung besitzen.
Inzwischen wurde nichts verabsäumt.