Ein prachtvoller Anblick erwartete ihn hier.

Der Professor hatte den einen Fensterschieber geöffnet und ein blendender Glanz strömte in das Innere des Beobachtungsraumes. Die massive Glasscheibe schützte das Innere des „Meteor“ vor der Kälte des Weltenraumes, denn eine entsetzliche Kälte mußte ja draußen im luftleeren Raum herrschen.

Der blendende Glanz rührte von einem Asteroiden her, dem sich der „Meteor“ stark genähert hatte.

Dieses Ueberbleibsel einer ehemals bedeutenden Welt war aber nicht rund oder abgeflacht, wie andere Planeten, sondern eckig, und glich einem Rhomboid, welches in regelmäßiger Umdrehung durch den Weltenraum dahinsauste.

Das war schon der Beweis, daß einstmals eine unbekannte Gewalt den riesigen Planeten zersprengt hatte, das war ein Ueberrest dieser fürchterlichen Katastrophe.

Der Astroid schien eine Lufthülle zu besitzen, wenigstens gewahrte man einen nebelartigen Schimmer an den Rändern und Vorsprüngen.

Mors warf nur einen einzigen Blick auf diesen rätselvollen Weltkörper, dann suchte er nach dem Feinde.

Der Professor zeigte dem Luftpiraten, was er entdeckt und Mors heftete seine Feueraugen durch das Fernglas in die geheimnisvolle Ferne.

„Sie haben sich nicht getäuscht, lieber Professor,“ sprach der Luftpirat. „Es ist in der Tat ein Werk von Menschenhand. Es könnte allerdings das Weltenfahrzeug eines anderen Planeten sein, denn wir haben ja ähnliche Dinge schon früher gesehen. Aber dies dort ist ein Werk, welches auf der Erde fertig gestellt wurde. Es ist kein Zweifel, das ist ein Fahrzeug der unheimlichen Amerikaner.“

Das fremde Fahrzeug befand sich in größter Nähe des Asteroiden und schien Schutz gesucht zu haben.