Es war ein unheimlicher Anblick, wie das Weltenfahrzeug heranbrauste. Es schien, als sollte der spitze Sporn an seinem Vorderteil den „Meteor“ in der Mitte treffen und das Wunderwerk des Luftpiraten in zwei Teile schneiden.
Mit eisiger Ruhe beobachtete Mors das Manöver seines Feindes. Er besaß keine solche Waffe, aber dafür andere Mittel, die ihn dem Gegner ebenbürtig machten.
Im letzten Moment drehte er die eine Lenkstange und wie von Zaubergewalt bewegt, schnellte sich der „Meteor“ in die Höhe.
Das feindliche Weltenfahrzeug war im vollen Ansturm und sauste mit furchtbarer Gewalt unter dem „Meteor“ hinweg.
Der spitze Metallsporn aber durchschnitt nur die Luft, sonst wäre der Rammstoß für Mors und sein Fahrzeug verhängnisvoll geworden.
Gleich darauf setzte Mors sein Fahrzeug wieder in Bewegung.
Es senkte sich und schwebte parallel mit dem Gegner, gleichzeitig drückte Mors auf einen Knopf, der ein schrilles Klingelsignal vermittelte. Es war das Zeichen zum neuen Feuern.
Die Inder zielten genau und im Nu sah man das feindliche Fahrzeug von einer sonderbar gefärbten Rauchwolke umgeben.
Es schwankte, es fuhr bald links, bald rechts, jetzt machte es kurze, scharfe Zickzackbewegungen und mit einem Male überschlug es sich selber.
Senkrecht richtete sich der Koloß auf, dann fiel er nach hinten über, er drehte sich, der Riesenmagnet war halb gelöst, er hing nur noch an einer einzigen Lenkstange.