(26 Bände jährlich. Gesamtpreis broschiert 13 Mark, gebunden 19 M. 50 Pf.)

»Engelhorns Allgemeine Romanbibliothek«, die nun in ihren dreizehnten Jahrgang tritt, hat nicht nur von Jahr zu Jahr an Beliebtheit und Verbreitung zugenommen, sondern auch an litterarischer Bedeutung gewonnen, so daß es nicht zu viel gesagt ist, wenn man sie heute

einen Sammelpunkt der ersten lebenden Romandichter der Weltliteratur

nennt. – Die »Deutsche Dichtung« schreibt darüber:

Es ist auch in Deutschland möglich, dem Publikum gute Bücher zu billigem Preis zu bieten und dabei weder die Autoren noch die eigenen Interessen zu kurz kommen zu lassen, nur gehört Wagemut und geschäftliche Tüchtigkeit dazu – das ist die Lehre, die der deutsche Verlagsbuchhandel aus dem Erfolg von »Engelhorns Allgemeiner Romanbibliothek« ziehen kann, und hoffentlich auch, sofern er sich auf seinen Vorteil versteht, in immer größerer Auswahl ziehen wird. Als der rührige Stuttgarter Verleger vor zwölf Jahren zuerst die bekannten ziegelroten Bändchen – durchschnittlich zehn Bogen guter Ausstattung – zum Preise von 50 Pfennigen in die Welt sandte, begriff man gar nicht, wie der Mann dies leisten könne; schon die »Kollektion Spemann«, von welcher der Band eine Mark kostete, war dem Publikum, wie den Verlegern als unerhörtes Wagnis erschienen, und nun gar dasselbe – nur den Einband abgerechnet – für die Hälfte! Heute, nach zwölf Jahren, ist die »Allgemeine Romanbibliothek« so bekannt und verbreitet, daß eine Empfehlung des vortrefflichen Unternehmens fast überflüssig erscheint.

Die bisher erschienenen, in dem nachfolgenden Verzeichnis aufgeführten Romane können fortwährend durch jede Buchhandlung zum Preise von 50 Pf. für den broschierten und 75 Pf. für den gebundenen Band bezogen werden.

Erster Jahrgang.

Der Hüttenbesitzer. Von Georges Ohnet. Aus dem Französ. 2 Bände.

Aus Nacht zum Licht. Von Hugh Conway. Aus dem Englischen.

Zéro. Eine Geschichte aus Monte Carlo. Von Mrs. Praed. Aus dem Englischen.