»Jetzt haben wir's,« sagte Budang, »jetzt fürchten die sich!«
Aber sonderbar, sie gingen alle etwas aneinander gedrängt; ganz geheuer war es keinem von der Gesellschaft zu Mute.
»Ich weiß noch gar nicht, wie das werden wird, wenn sie wirklich kommen sollte! Was machen wir denn da mit Röse und Marie –?« meinte Ernst Schiller.
Röse ließ ihn nicht aussprechen: »Da sei du nur ohne Sorge, wenn es darauf ankommt, fürchte ich mich gar nicht! – Ich rede sie an!«
»Oho,« rief Budang, »ihr wißt, daß ihr nicht prahlen sollt!«
»Budang,« zürnte Röse, »das geht jetzt nicht mehr, so darfst du uns nicht behandeln! – Weißt du, wir sind so gut wie verlobte Mädchen!«
»Jawohl,« antwortete Budang halb ironisch, halb ärgerlich, »laß die dummen Witze!«
Röse fuhr empört auf. »Nein, jetzt glaubt er's nicht! – Haben wir je gelogen?«
Die ganze Karawane stockte mit einem Ruck. Sie standen alle zusammengedrängt wie in einem Nest, und der Wind schnob um sie her und trieb sie noch näher zu einander.