»Ja.«
»Herr Gott!« sagte Budang, »glaubt der, daß du eine vernünftige Person bist? Thust du's denn freiwillig? Verlobst du dich denn gern? Ich begreif's nicht! Wieviel jünger bist du denn als ich?«
»Anderthalb Jahr,« gab Röse wie im Examen Auskunft.
»Stell dir vor,« fuhr Budang fort, »wenn ich mich in anderthalb Jahren verheiraten wollte. – Lächerlich!«
»Ja,« bestätigte Röse aufrichtig.
»Und du weißt's, daß du verlobt bist, – seit heute erst, – und bist doch mitgerannt! – – Du bist aber gedankenlos! Da muß man doch, dächt' ich, ganz erschüttert sein?«
»Ach,« meinte Röse betreten, »ich bin ja auch noch nicht ganz verlobt! – Und glaubst du etwa, ich denk' nicht immer dran? – Immer! – – Nein, weißt du, mir ist's auch viel lieber, daß ich mit euch hier renne; zu Haus war mir's manchmal ganz angst und bange vor Glück.«
»Weiß denn der Thon, daß du hier mitläufst?«
»Nein.«
»Na, mir scheint, du denkst wirklich über gar nichts nach! Wie bist du nur!«