Solneß (auffahrend). Ein Ende machen! Sind Sie rein toll geworden! Wollen Sie ein Ende machen?

Kaja (verzweifelt). Lieber noch das. Denn ich muß — ich muß bei Ihnen bleiben dürfen! Ich kann nicht von Ihnen gehen! Es wäre ja rein — rein unmöglich!

Solneß (platzt heraus). Aber zum Teufel — was wird's mit Ragnar! Es ist ja eben Ragnar, den ich —

Kaja(sieht ihn mit erschreckten Augen an). Ist's hauptsächlich wegen Ragnar, daß — daß Sie —?

Solneß (faßt sich). Ach nein, keine Spur, gewiß nicht! Sie begreifen aber auch gar nichts. (Sanft und leise.) Sie sind's natürlich, die ich dahaben will. Allererst Sie, Kaja. Aber gerade darum müssen Sie Ragnar zureden, daß er auch in seiner Stellung bleibt. Na, lassen Sie es gut sein — und jetzt gehen Sie nach Hause.

Kaja. Nun ja, gute Nacht also.

Solneß. Gute Nacht. (Indem sie sich zum Gehen anschickt.) Ach, hören Sie mal! Sind Ragnars Zeichnungen drinnen?

Kaja. Ich glaube. Wenigstens bemerkte ich nicht, daß er sie mitnahm.

Solneß. Dann gehen Sie hinein — und holen Sie sie mir. Ich könnte Sie vielleicht doch ein bißchen ansehen.