Regine. Wirklich? Er ist immer so froh, wenn er mit dem Herrn Pastor reden darf.
Pastor Manders. Und Sie gehen jetzt wohl fleißig zu ihm hinüber?
Regine. Ich? — Ja, gewiß, wenn ich Zeit dazu habe —
Pastor Manders. Ihr Vater ist kein starker Mensch, Jungfer Engstrand. Er braucht eine leitende Hand so nothwendig.
Regine. O ja, das muß ich zugeben!
Pastor Manders. Er braucht jemanden um sich, den er lieb hat, auf dessen Urtheil er Gewicht legen kann. Er selbst gestand das so treuherzig zu, als er das letzte Mal bei mir war.
Regine. Ja, mir hat er dergleichen auch vorgeredet. Aber ich weiß nicht, ob Frau Alving mich entbehren kann, besonders jetzt, wo wir all die Arbeit mit dem neuen Asyl haben werden. Und dann wird es mir auch so schwer, Frau Alving zu verlassen, denn sie war immer so gütig gegen mich.
Pastor Manders. Aber die Kindespflicht, mein gutes Mädchen —. Natürlich müßten wir zuerst die Einwilligung Ihrer Gebieterin haben.
Regine. Ich weiß nicht, ob es sich für mich paßt, — in meinem Alter — den Haushalt eines einzelnen Mannes zu führen.
Pastor Manders. Aber liebe Jungfer Engstrand, es ist ja Ihr eigener Vater, von dem hier die Rede ist!