Pastor Manders. Der Mann hat so viele Dinge in seinem Kopf, — — so viele Anfechtungen. Gott sei Dank, wie ich höre, befleißigt er sich jetzt indessen, ein tadelloses Leben zu führen.

Frau Alving. So? Wer sagt das?

Pastor Manders. Er selbst hat mich das versichert. Und ein geschickter Arbeiter ist er ja auch.

Frau Alving. O ja, so lange er nüchtern ist —

Pastor Manders. Ja, diese unglückselige Schwäche! Aber er sagt, daß er zuweilen seines kranken Beines wegen trinken muß. Als er das letzte Mal bei mir in der Stadt war, hat er mich wirklich tief gerührt. Er kam zu mir, um mir für die Arbeit zu danken, die ich ihm hier verschafft hatte, weil es ihm nun doch möglich gemacht war, mit Regine zusammen zu sein.

Frau Alving. Er sieht sie aber doch nur sehr selten.

Pastor Manders. Nein, er sieht sie täglich; er hat es mir ja selbst gesagt.

Frau Alving. Nun, nun, es kann ja sein!

Pastor Manders. Er fühlt sehr wohl, daß er jemanden braucht, der ihn zurückhält, wenn die Versuchung an ihn herantritt. Das ist das Liebenswürdige an Jacob Engstrand, daß er selbst so hilflos daher kommt und sich anklagt und seine Schwäche bekennt. Als er das letzte Mal bei mir war und mir erzählte — — — Hören Sie, Frau Alving, wenn es für ihn eine Herzensbefriedigung wäre, Regine wieder bei sich zu Hause zu haben —

Frau Alving (erhebt sich hastig). Regine?!