Regine (nach kurzem Schweigen). Und was hast du denn für Absichten mit mir in der Stadt?
Engstrand. Kannst du noch fragen, was ein Vater mit seinem einzigen Kinde will? Bin ich nicht ein einsamer und verlassener Witwer?
Regine. O, mir komm' nur nicht mit solchem Gewäsch. Weshalb willst du mich durchaus hinein haben?
Engstrand. Ja; du mußt nämlich wissen, daß ich es mit etwas Neuem versuchen will.
Regine. Das hast du schon oft genug versucht; aber es ging immer schief.
Engstrand. Nun ja; aber dies Mal sollst du staunen, Regine! — Der Teufel soll mich holen — —
Regine (stampft mit dem Fuße). Laß das Fluchen!
Engstrand. Still, still! Darin hast du Recht, mein Kind! — Ich wollte dir also erzählen, daß ich bei der Arbeit an diesem neuen Asyl etwas Geld auf die Seite gelegt habe.
Regine. Wirklich? Nun, das ist ja ein Glück für dich.
Engstrand. Wofür kann man denn auch hier auf dem Lande sein Geld ausgeben?