ROSMER. Wie erklärst du dir das, was mit dir geschehen ist?
REBEKKA. Es ist die Lebensanschauung der Rosmers, – oder doch jedenfalls deine Lebensanschauung, – die hat meinen Willen angesteckt.
ROSMER. Angesteckt?
REBEKKA. Und krank gemacht. Unter Gesetze gebeugt, die für mich früher keine Geltung hatten. Rosmer, – das Zusammenleben mit dir hat meine Seele geadelt.
ROSMER. O, wenn ich das glauben könnte!
REBEKKA. Du kannst es getrost glauben. Die Lebensanschauung der Rosmers adelt. Aber – (schüttelt den Kopf) – aber, – aber –
ROSMER. Aber? Nun?
REBEKKA. – aber, Rosmer, sie tötet das Glück.
ROSMER. Rebekka, das behauptest du!
REBEKKA. Jedenfalls mein Glück.