ROSMER (sieht sie stutzend an). Du sagst, du kannst es nicht. Und das sagst du so seltsam. Warum kannst dus denn nicht?
REBEKKA (ergreift seine beiden Hände). Teuerster Freund, – um deinet- und meinetwillen, – frage nicht, warum. (Lässt ihn los). Frage nicht, Rosmer. (Sie geht nach der Tür links).
ROSMER. Von heut an hab ich keine andre Frage als diese eine: – warum?
REBEKKA (wendet sich um und sieht ihn an). Dann ist alles aus.
REBEKKA. Ja.
ROSMER. Dahin kommt es nie zwischen uns beiden. Und nie gehst du von Rosmersholm fort.
REBEKKA (mit der Hand auf der Türklinke). Nein, das werd ich wohl nie. Aber fragst du mich noch einmal, – dann ist es trotzdem aus.
ROSMER. Trotzdem aus? Warum denn –?
REBEKKA. Ja. Denn dann geh ich den Weg, den Beate ging. Nun weißt dus, Rosmer.