Es ist dunkel. Am Himmel leuchten die Sterne. Zwischen ihnen steht der Mond. Nun wird es langsam heller. Im Osten zeigt sich ein lichter Schein. Das ist die Morgendämmerung. Die meisten Leute schlafen noch fest, aber der Hahn ist wach und kräht ganz laut. Bald steigt die Sonne empor. Dann ist es Tag. Die Vögel sind erwacht und zwitschern. Jetzt stehen auch die Menschen von ihrem Lager auf und gehen gestärkt an die Arbeit. Die Tiere im Freien suchen ihre Nahrung und das Vieh im Hofe bekommt sein Futter. Im Garten und auf den Wiesen glänzt der Tau. Alles ist neubelebt.

3. DER HAHNENRUF.

Im ersten Hofe kräht der Hahn,
Da fängt auch gleich der zweite an
Und denkt: "Hätt' ich's zuerst getan!"
Doch, wie der zweite kaum beginnt,
Kräht schon der dritte Hahn geschwind.
Der viert' und fünfte faul nicht sind
Und fallen schnell ins Lied mit ein,
Denn jeder will der erste sein,
Und jeder will am schönsten schrei'n.—
Bald rufen alle in der Rund',
Als ständen sie zusamm' im Bund,
Und tun die Morgenstunde kund
Aus voller Kehle laut und schnell:
"Die Nacht entweicht, der Tag wird hell.
Kikeriki! Kikeriki! Wir sind zur Stell'!"
So soll'n auch wir in allen Sachen,
Wo's gilt, zum guten zu erwachen,
Es wie der Hahn am Morgen machen.

4. BEIM FRÜHSTÜCK

Mutter: Papa, Karl, Emma und Klara, hurtig, kommt zu Tisch! Das Frühstück ist aufgetragen!

Papa:: Sieh! Da bin ich schon. Guten Morgen!

Emma: und :Klara:: Liebe Mama und lieber Papa, Wir sind auch bereit und wünschen euch einen recht guten Morgen!

Mutter: und :Vater: Vielen Dank, ihr Kinder! Wo steckt aber der Karl?

Emma:und :Klara: Da kommt er!