»Ei was, ich freue mich, weil er unser ist.«
»Aber das merkt Euch und haltet fest, kleiner Heiduck,« sagte Herr Sagloba, »wenn es auf dem Schlachtfelde schwerlich einen besseren gibt als Ketling, so ist er für die Frauen noch mehr gefährlich, denn sie lieben ihn wahnsinnig wegen seiner Schönheit. Er ist auch ein großer Praktiker in der Liebe!«
»Sagt das Christine, denn ich denk' an solche Dinge nicht,« sagte Bärbchen und rief, zu Fräulein Drohojowska gewandt: »Christine, Christine, auf ein Wort!«
»Nun?« sagte Fräulein Drohojowska.
»Herr Sagloba sagt, kein Mädchen sähe Ketling an, ohne sich in ihn zu verlieben. Ich habe ihn schon von allen Seiten angesehen, und mir ist gar nichts. — Und du? Fühlst du schon etwas?«
»Aber Bärbchen, Bärbchen!« sagte Christine in vorwurfsvollem Tone.
»Gefällt er dir, was?«
»Sei doch still, laß doch. Liebes Bärbchen, schwatz' doch nicht, Herr Ketling kommt gerade.«
Noch hatte Christine sich nicht niedersetzen können, als Ketling hereintrat und fragte:
»Darf man sich den Damen anschließen?«