»Schenke Euch Gott Gesundheit. Ja, ich bin geschlagen, aber ich freue mich darüber! Ihr habt wohl Grütze im Kopf ... Und dieser Siegelring, wenn er sich zum Andenken an unsere Begegnung eignet ...«

Sagloba fiel ihm ins Wort: »... Und dieser Siegelring bleibe an seinem Platze.«

»Tut es schon für mich!«

»Das kann nimmer sein; vielleicht ein andermal ... später einmal, nach der Wahl.«

Der Priester-Unterkanzler hatte begriffen und drängte nicht länger; aber er ging mit strahlendem Gesicht hinaus.

Sagloba begleitete ihn bis vor das Tor und brummte, als er zurückkam:

»Ha! Ich habe ihm eine Lehre gegeben, in mir hat er seinesgleichen gefunden ... Aber die Ehre! Hier werden die Würdenträger vor dem Tore Auffahrt halten, um einander zuvorzukommen ... bin doch neugierig, was die Frauen dort denken werden.«

Die Frauen waren in der Tat voll Bewunderung, und Sagloba wuchs bis zur Decke, besonders in den Augen der Frau Makowiezka. Sie rief ihm auch, kaum daß er sich zeigte, mit großem Feuer entgegen:

»Ihr habt den weisen Salomo übertroffen!«

Und er war sehr aufgeräumt.