»Bruder,« sagte er endlich, »wie lange seid Ihr im Kloster?«
»Das fünfte Jahr,« antwortete der Pförtner.
»So jung und schon das fünfte Jahr! So wäre es, wenn Ihr auch Lust hättet, fortzugehen, schon zu spät, und Ihr müßt wohl manchmal Sehnsucht empfinden nach der Welt, denn, Freundchen, der eine sehnt sich nach dem Krieg, der andere nach Lebensfreuden, der dritte nach den Weibern.«
»Apage,« sagte der Mönch und bekreuzigte sich fromm.
»Wie, hat Euch nie die Versuchung angewandelt?« wiederholte Sagloba.
Der Mönch aber sah den Abgesandten des Bischofs, der so seltsame Reden führte, mit Mißtrauen an und erwiderte:
»Hinter wem sich die Tür hier schließt, der kommt nicht wieder heraus.«
»Das wollen wir noch sehen. Was geht denn mit Herrn Wolodyjowski vor? Ist er gesund?«
»Wir haben hier niemand, der also heißt.«