»Und wie sich die beiden lieben, ei, ei, die Augen tun einem weh, wenn man es mit ansieht,« warf Evchen ein.
»Du bekommst Appetit, nicht, du bekommst Appetit? Es ist ja auch Zeit!« rief Adam, und er stemmte die Hände in die Seiten, warf den Kopf zurück wie ein Füllen und lachte. Sie aber antwortete bescheiden:
»Das liegt mir nicht im Sinn.«
»Fehlt es hier doch nicht an artigen Offizieren und Edelleuten.«
»Nicht doch,« rief Evchen; »ich weiß nicht, ob dir der Vater gesagt hat, daß Asya hier ist.«
»Asya Mellechowitsch, der Lipker? Ich kenne ihn wohl, ein trefflicher Soldat!«
»Du weißt aber nicht,« sagte der alte Nowowiejski, »daß er nicht Mellechowitsch heißt, sondern unser Asya ist, der mit uns aufwuchs.«
»Bei Gott, was hör' ich? Seht einmal, es war mir oft durch den Kopf gegangen, aber man sagte mir, der hier hieße Mellechowitsch, und so dachte ich mir, dann ist es eben ein anderer, denn Asya ist bei ihnen ein weitverbreiteter Name. Hatte ich ihn doch so viele Jahre nicht gesehen, kein Wunder also, daß ich zweifelte. Unser Asya war ziemlich häßlich, und der hier ist stattlich.«
»Unser Asya ist es, unserer,« sagte der Alte, »oder eigentlich nicht mehr unserer, denn weißt du, was sich herausgestellt hat, wessen Sohn er ist?«