»O glaubet, Ihr Ritter,
es geht in Splitter
Wohl Panzer und Stahl,
Durch Eisen und Schilde
Trifft Amor der Wilde
Ins Herz — ohne Wahl.«

»Das ist die Waffe, die Ihr führt. Fürchtet euch nicht,« fügte sie hinzu, zu Wolodyjowski und Sagloba gewendet, »sie ist auch kein übler Kämpfer.«

»Legt aus, Fräulein,« sagte Michael, um eine kleine Verwirrung zu verbergen.

»Bei Gott, wenn sich jetzt zeigte, was ich denke,« rief Bärbchen und wurde rot vor Freude.

Und sie nahm sofort ihre Stellung ein, einen leichten polnischen Säbel in der Rechten, die linke Hand auf den Rücken gelegt, die Brust heraus, den Kopf hoch, die Nasenflügel lebhaft bewegend und war so hübsch und rosig, daß Sagloba der Frau Truchseß zuflüsterte:

»Keine Flasche, und sei sie mit hundertjährigem Ungar gefüllt, würde mich so mit ihrem Anblick entzücken.«

»Gebt acht, Fräulein,« sagte Wolodyjowski, »ich werde mich nur verteidigen, nicht schlagen. Ihr, Fräulein, greift an, wie es Euch gefällt.«

»Gut, wenn Ihr wollt, daß ich aufhöre, so sagt nur ein Wörtchen.«

»Es könnte auch so aufhören, wenn ich nur wollte.«