Taenia solium.
k Kopf von der Seite gesehen (stark vergr.). g eine Proglottide mit Uterus und Geschlechtsöffnung (vergr.), e ein Ei der Taenia solium mit Schale, äusserer Gallerthülle und Dotterkern. (Stark vergrössert.)
Finnen im Schweinefleisch.
Loupenvergrösserung.
| Fig. 225. | Fig. 226. | |
| Bothriocephalus latus. k Kopf (vergr.), g Proglottiden in natürlicher Grösse, e ein Ei (stark vergr.). | Bothriocephalus cordatus. k Kopf vom Rande aus, kk von der Fläche aus betrachtet (vergr.), g Proglottiden (dreifach vergr.). |
Ein häufiger Eingeweidewurm der Fische ist der breite Grubenkopf (Bothriocephalus latus), welcher auch in gewissen Gegenden ein vornehmlicher Eingeweidewurm des Menschen ist, z. B. in den westlichen Cantonen der Schweiz und den angrenzenden Theilen Frankreichs, dann in Russland, Polen, Schweden, in Deutschland aber seltener vorkommt. Er wächst bis zu 5–8 Metern mit 3000–4000 kurzen breiten Gliedern. Die Länge der Glieder geht nicht über 3,5 mm, die Breite nicht über 12 mm hinaus. Der Körper ist bandförmig. Der circa 1 mm breite Kopf ist keulenförmig, dünn und breit. An seinen Rändern hin erstrecken sich spaltförmige Sauggruben.
Eine andere Art Grubenkopf (Bothriocephalus cordatus) ist im nördlichen Grönland zu Hause, wo er den Menschen und den Hund bewohnt. Selten wird er in den südlicheren Gegenden des kalten Nordens angetroffen. Dieser Grubenkopf unterscheidet sich von dem vorhergehenden vornehmlich durch die Form des Kopfes und des vorderen Körperendes. Der Kopf ist kurz, breit und herzförmig mit flächenständigen Sauggruben. Dem Kopfe schliessen sich alsbald der breite Leib mit seinen Proglottiden an.