Baumwollenfaser mit gitterförmigen Streifen,
200mal vergrössert.
Baumwollenfaser erscheint unter dem Mikroskop als eine platte oder bandförmig-zusammengefallene, mehr oder weniger langgestreckt schraubenähnlich gewundene, oder in der Art eines Pfropfenziehers um sich selbst gedrehte, theils auch wohl wellig gebogene oder gekräuselte Faser, welcher überdies die der Leinenfaser eigenen Porenkanäle fehlen, doch zeigt sie sich häufig gitterartig schief gestreift, was bei der Leinenfaser höchstens an den breiteren Stellen vorkommt.
Die Zellhöhle ist mehr oder weniger deutlich und breiter als bei der Leinenfaser. Auch die Baumwollenfaser ist je nach Behandlung und Bearbeitung glatt oder mehr oder weniger zerfasert.
Die durch Jodlösung und Schwefelsäure hervorgerufene Anschwellung und Färbung tritt in derselben Art wie bei der Leinenfaser ein.
Jute- oder Dschutefaser.
100mal vergr.