Und ein andermal, als sie ihn gefragt, ob er noch immer keine Thätigkeit und keinen Verdienst gefunden, hatte er ihr erwidert:

„Na, hast du's denn noch nicht gut genug? Früher warst du — so viel ich weiß — bei deiner Tante doch nicht so sehr verwöhnt —“

Und als ihr unter Erblassen die Worte entschlüpft waren:

„Ah — wie — unzart, ah, wie —“ hatte er zornsprühend gerufen:

„Nun —? Was denn noch mehr? Was beliebt noch?“

Und: „O, nein — nein — nichts! — Gar nichts!“ war ihm Ileisa, sich erschrocken fügend, in die Rede gefallen, hatte die Hand auf die erregte Brust gedrückt und sich seinem Anblick entzogen. —

„Dieser Schuft, dieser Lump, dieser Theodor,“ hatte grade an einem der letzten Tage Arthur bei Tisch herausgestoßen.

„Du meinst? Ist wieder etwas geschehen?“ hatte Ileisa sanft gefragt.

„Ja, ich meine, wie er uns mit seinen Zusicherungen beschwindelt hat. Nichts regt sich. Von der Nobilitierung schweigt alles. Als ich heute vormittag einen Unterbeamten im Heroldsamt zu sprechen wußte, erklärte der mir, daß die Akten gar nicht wieder behandelt wären. Er glaube nicht, daß dem Antrag Folge gegeben werden würde —“

„So lasse es denn, lieber Arthur! — Wir haben ja alles, was wir wünschen und brauchen! Wenn du auch noch eine Beschäftigung findest, können wir doch wahrhaft mit unserm Schicksal zufrieden sein.“